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Großbrand vernichtet drei landwirtschaftliche Gebäude

Großbrand vernichtet drei landwirtschaftliche Gebäude
Viele Kühe sind bei einem Stallbrand in Rannersdorf bei Viechtach (Landkreis Regen) am Donnerstag ums Leben gekommen. Menschen wurden nicht verletzt. (Foto: Franz Hackl)
Großbrand vernichtet drei landwirtschaftliche Gebäude
(Foto: KFV Regen)
Großbrand vernichtet drei landwirtschaftliche Gebäude
(Foto: KFV Regen)

22.09.2011 - Rannersdorf/Viechtach (Lkr. Regen). Während der Stallarbeit ist  am Donnerstagmorgen in Rannersdorf, einem Ortsteil der Stadt Viechtach (Lkr. Regen), ein Großbrand ausgebrochen. Innerhalb kürzester Zeit stand der komplette Stall in Flammen. Personen kamen nicht zu Schaden. Die meisten der im Stall eingeschlossenen 40 Tiere konnten gerettet werden. Sechs Kälbchen  verendeten, zwei Rinder mussten aufgrund ihrer schweren Verletzungen von den Tierärzten notgeschlachtet werden.
Um kurz nach 6 Uhr wurde das Feuer bemerkt. Wie eine  Nachbarin berichtete, ging es "unglaublich schnell": Innerhalb von wenigen Augenblicken stand  die Scheune mit dem darunter befindlichen Stall in Vollbrand. Die Betriebsinhaber, so wurde  im Laufe des Tages bekannt, waren bereits im Stall und  mit der Melkanlage beschäftigt, als es plötzlich im Heustadl eine  regelrechte Explosion gab. Der Sachschaden wird laut Polizei auf mindestens eine halbe Million Euro geschätzt.
Der genaue Hergang und die Brandursache  sind noch nicht geklärt. Nach dem Ersteinsatz durch Beamte der Polizeiinspektion Viechtach übernahm die Kriminalpolizei Straubing die weiteren Ermittlungen.

 

Wasserförderung aus Fischereianlage gelegt

 

Für die Löscharbeiten wurde etwa eine über einen Kilometer lange Wasserförderung aus den Fischereianlagen Schötz gelegt.  Doch das Feuer wütete nahezu ungebremst.  Wie Pressesprecher Klaus Pickel vom Polizeipräsidium Niederbayern in einer Pressemitteilung bekannt gab,  griff das Feuer insgesamt auf drei Gebäudlichkeiten über.  Den Flammen zum Opfer fielen  neben dem 20 mal 15 Meter großen, zweigeschossigen Wirtschaftsgebäude, in dem sich im unteren Teil die Kühe befanden und im oberen Bereich Erntevorräte eingelagert waren, auch eine 25 mal 15 m große Scheune mit eingelagerten Rundballen. Zudem wurde laut Polizei eine 10 mal 8 Meter große Milchkammer mit Melkanlage, Stromversorgung und Technik zerstört. Alle drei Gebäude waren eng aneinandergebaut. Die Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr haben im Laufe des Morgens auch  zwei Tierärzte und einen Veterinärmediziner zur Unterstützung angefordert. Sie kamen, um schwer verletzte Rinder zu versorgen.

 

Ein Großteil der Tiere konnte aus dem Stall gebracht werden

 

Ein Betreten des Gebäudes war aufgrund der starken Hitze nicht möglich. Die Tiere zu befreien, war zunächst nicht möglich. Daher  wurde vermutet, dass über 30 Kühe des Milchviehbetriebs bei dem Brand verendeten. Augenzeugen berichteten, dass offensichtlich nur eine Kuh außerhalb des Stalles zu sehen war. Später stellte sich jedoch heraus, dass wohl doch fast alle Kühe das Feuer überlebten. Ein Großteil der Tiere konnte schließlich aus dem Stall gebracht werden.

Am Brandort war ein Großaufgebot der umliegenden Feuerwehren im Einsatz. Nach dem Ersteinsatz durch die Polizeiinspektion Viechtach übernahm die Kriminalpolizei Straubing die weiteren Ermittlungen. Zur Brandursache gibt es bis jetzt keinerlei Hinweise. Es wird jedoch angenommen, dass das Feuer im Bereich der Scheune ausbrach.

 

Quelle: PNP / Polizei

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