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Schwerer Lkw-Unfall auf der A3 vor Iggensbach

Schwerer Lkw-Unfall auf der A3 vor Iggensbach
Bei einem Unfall auf der A3 wurde am Dienstag ein 37-jähriger Lkw-Fahrer aus Ungarn schwer verletzt (Foto: Helmuth Rücker).
Schwerer Lkw-Unfall auf der A3 vor Iggensbach
Aus diesem Fahrerhaus musste der Fahrer herausgeschnitten werden. | Foto: Eckelt/rogerimages.de
Schwerer Lkw-Unfall auf der A3 vor Iggensbach
Bei einem Unfall auf der A3 wurde am Dienstag ein 37-jähriger Lkw-Fahrer aus Ungarn schwer verletzt (Foto: Helmuth Rücker).

11.10.2011 - Garham/Iggensbach, Lkr. Deggendorf. Auf der Autobahn A3 Richtung Regensburg hat sich am Dienstagmittag zwischen Garham und Iggensbach ein schwerer Unfall ereignet. Nach ersten Angaben der Polizei sind drei Lkw verwickelt; eine Person war eingeklemmt, ist aber inzwischen von der Feuerwehr befreit worden. Es handelt sich um den 37-jährigen Fahrer eines ungarischen Lkw. Er wurde mit dem Rettungshubschrauber schwer verletzt ins Klinikum Deggendorf gebracht. Der Unfall ereignete sich rund 200 Meter vor der Ausfahrt Iggensbach. Der erste Lkw musste verkehrsbedingt halten, der zweite fuhr auf. Der dritte, mit ungarischer Zulassung, fuhr dann mit so hoher Geschwindigkeit auf den zweiten Lkw, dass sich die Fahrerkabine in den Auflieger bohrte. Leicht verletzt wurde ein weiterer Lkw-Fahrer, ein 53-jähriger Deutscher, der aber vor Ort ambulant behandelt werden konnte. Der dritte Fahrer, ein 40-jähriger Deutscher, blieb unverletzt. Der Sachschaden beträgt rund 1,25 Millionen Euro. Die A3 ist derzeit Richtung Regensburg immer noch gesperrt; der Verkehr wird in Garham ausgeleitet. Es gibt bereits mehrere Kilometer Stau. Die Sperrung dauerte bis in den frühen Abend hinein, weil sich die Bergungsarbeiten verzögert haben.

 

Quelle: pnp.de

 

Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der BAB A 3 am Mittag des Dienstag (11.10.2011) wurden zwei Lkw-Lenker zum Teil schwer verletzt und in einem Fall eingeklemmt. Drei Lastwagen waren Totalschaden, die A 3 wurde für mehrere Stunden gesperrt.
Aktuell liegt der vor Ort zuständigen Verkehrspolizeiinspektion Passau ein erster Überblick der Geschehnisse vor: auf der BAB A 3 in Fahrtrichtung Regensburg ist im Bereich eines Parkplatzes im Gemeindebereich Iggensbach eine Baustelle. Dort hatte sich gegen 12.30 Uhr ein Rückstau gebildet, zu dem zwei 40-Tonnen-Lkw aufschlossen und ihre Fahrgeschwindigkeit dafür verringerten. Der hintere der beiden Lkw hatte dazu auch seine Warnblinkanlage eingeschaltet. Der Lenker eines dritten Lkw - ein 37-jähriger Ungar - übersah dies und fuhr mit hoher Geschwindigkeit auf die beiden anderen Schwerfahrzeuge auf. Durch die Wucht des Aufpralls verkeilten sich die drei Lkw ineinander.
Bei dem Unfall wurde der Unfallverursacher in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste von der alarmierten Feuerwehr mit einem Rettungsspreizer befreit werden. Der Mann erlitt schwere Verletzungen und wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Leicht verletzt wurde ein weiterer Lkw-Fahrer, ein 53-jähriger Deutscher, der aber vor Ort ambulant behandelt werden konnte. Der dritte Fahrer, ein 40-jähriger Deutscher, blieb glücklicherweise unverletzt.
Derzeit ist die BAB A 3 immer noch vollständig für die Unfallaufnahme und die Räumungsarbeiten gesperrt; die Dauer der Sperre wird von den Beamten vor Ort mit mindestens bis 17 Uhr angegeben. Die Ausleitung von der BAB A 3 erfolgt durch die Autobahnmeisterei und Polizeieinsatzkräfte an der Anschlusstelle Garham über die Umleitungsstrecke U 14 und U 16. Ortskundige Kraftfahrer werden gebeten, den Bereich bereits frühzeitig zu umfahren.
Bei dem Unfall wurden alle drei Lkw total beschädigt, der Gesamtsachschaden wird momentan mit rund 1,25 Millionen Euro angegeben. Die örtlich zuständige Verkehrspolizeiinspektion Passau wird derzeit auch durch Einsatzkräfte der Bayerischen Bereitschaftspolizei unterstützt.

 

Quelle: Polizei Bayern

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