Hubschrauber birgt Verletzte mittels Seilwinde im Wald
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Rettungseinsatz zwischen Baumwipfeln nahe Leithen: Der ADAC-Rettungshubschrauber zog die verletzte Frau und einen Helfer mit einer Seilwinde nach oben (Foto: Michael Pammer).
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Die Verletzte wird für den Windeneinsatz durch Helfer der ADAC Luftrettung und Bergwacht vorbereitet (Foto: Michael Pammer).
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Am rechten Bildrand ist die Böschung zu sehen, die die Frau hinuntergestürzt war. Dann brachte der Helikopter die Verletzte nach Deggendorf (Foto: Michael Pammer).
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06.04.2010 - Edenstetten. Spektakuläre Bergung einer schwer verletzten Frau im Wald nahe Leithen gestern Nachmittag: Wegen des unwegsamen Geländes und der möglicherweise schweren Verletzungen konnte die 50-jährige Frau nicht aus dem Waldstück getragen werden. Deshalb forderten die Einsatzkräfte, darunter Bergwacht und Rettungsdienst, den ADAC-Hubschrauber Christoph 1 aus München an, der mit einer Winde ausgerüstet ist.
Nach einer Zwischenlandung machte sich die Besatzung an die Bergung. Vorsichtig musste die Verletzte am Seil durch die Baumwipfeln manövriert werden. Ein Retter sicherte die Frau an der Trage und ließ sich mit ihr hochziehen, während ein weiteres Besatzungsmitglied, auf einer Kufe des Hubschraubers stehend, den Piloten unterstützte.
Die Frau hatte sich bei Waldarbeiten gegen 16 Uhr schwer verletzt. Sie war mit ihrem Mann dabei, einen Baum zu fällen. Dabei trat sie nach den Erkenntnissen der Deggendorfer Polizei offensichtlich zu weit zurück und stürzte eine etwa acht Meter, felsige, aber zum Glück für die Frau nicht zu steile Böschung hinunter. Dabei zog sie sich neben einer Gehirnerschütterung Verletzungen am Kopf und am Rücken zu. Der Hubschrauber brachte sie schließlich ins Klinikum nach Deggendorf.
Quelle: pnp.de

