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Eine Schaltzentrale für Notfall-Einsätze

Eine Schaltzentrale für Notfall-Einsätze
Ohne ausgeklügelte Technik geht in den Räumen der ILS nichts. Davon konnten sich die Feuerwehrmänner überzeugen. − Foto: Schweiger

26.02.2011 - Osterhofen/Straubing. Einen Einblick in die Funktionsweise der integrierten Leitstelle (ILS) haben sich Kommandanten und Führungspersonal aus dem Kreisbrandmeister-Bereich von Xaver Altschäfl am Donnerstag in Straubing verschafft. Die Hilfe vor Ort wird durch die Mittel- und Kräftebündelung der einsatzbegleitenden Maßnahmen erheblich verbessert, stellten die Besucher fest.
Seit dem 5. Oktober vergangenen Jahres ist die integrierte Leitstelle (ILS) des Rettungsdienstes in Betrieb. Sie leistet für den Rettungsdienstbereich der Landkreise Straubing, Deggendorf und Regen − aber auch über die Landkreisgrenzen hinweg − wertvolle Unterstützung bei Notfällen. Die 23 Feuerwehrkameraden aus dem KBM-Bereich von Xaver Altschäfl haben sich der Einweisung und Systemerläuterung der für sie wichtigen und künftigen Zusammenarbeit der Einsatzbearbeitung gestellt. Vorgestellt und erläutert hat die neu geschaffene Einrichtung Schichtführer Robert Haiden. Seine Ausführungen umfassten die Betreuung der Rettungsdienstbereiche zu Brand- und Katastrophenschutz sowie dem Rettungsdienst. Er gab Auskunft über Einsatzzahlen für das Jahr 2010: Die Feuerwehren wurden zu 669 Bränden und das Technische Hilfswerk zu 585 Einsätzen gerufen. Haiden stellte zudem die Mitarbeiterausbildung und Personalschulungen vor.
Der Aufgabenbereich der vier hauptamtlichen Disponenten umfasst Notrufe, Unfallmeldungen, Hilfeersuchen und Informationen aus dem ILS-Bereich. Dabei werden der Alarmierung einsatzbegleitende technische Mittel (Gerätschaftsüberblick) und Kräfte der Unterstützung weisungsrechtlich aus dem System zugeordnet. Dies können zusätzlich aus der Disponentenliste der Rettungsdienst, das THW, die Notfallseelsorge, die Hundestaffel, ein dynamischer Einsatz und Fremdfahrzeuge sein. Die Stellung der ILS wird dadurch in ihrem Zuständigkeitsbereich zur zentralen Alarm auslösenden Stelle nicht polizeilicher Gefahrenabwehr und erhält das Alarmierungsmonopol mit Planungsverantwortung für den Brand- und Katastrophenschutz.
Die Gesamtverantwortung bleibt dagegen im Kreis-Feuerwehrbereich. Für Kreisbrandmeister Xaver Altschäfl hat sich das System einsatzbegleitender Maßnahmen bereits jetzt schon bewährt und er ist voll des Lobes über das an zusätzlicher Sicherheit Geleistete. Sein Dank gehörte der ILS und deren hervorragender Einsatzbearbeitung.− as

 

Quelle: PNP

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