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Drei Ärztliche Leiter Rettungsdienst bestellt

Drei Ärztliche Leiter Rettungsdienst bestellt
Die Landräte Christian Bernreiter (l.), Alfred Reisinger (3.v.r.) und Heinz Wölfl (r.) gratulierten den neuen Ärztlichen Leitern Rettungsdienst: Dr. Mark Meyer-Mölleringhof (2.v.l.), Dr. Christian Thiel (3.v.l.) und Dr. Jan Brem (2.v.r.). (Foto: Haas)

29.07.2010 - Straubing/Deggendorf/Regen. Drei seit vielen Jahren im Rettungsdienst erfahrene Mediziner gehören der Arbeitsgruppe Ärztlicher Leiter Rettungsdienst an: Dr. Christian Thiel für den Landkreis Straubing-Bogen und die Stadt Straubing, Dr. Mark Meyer-Mölleringhof für den Landkreis Deggendorf und Dr. Jan Brem für den Landkreis Regen. Im Landratsamt Straubing-Bogen wurden sie für diese Aufgabe offiziell bestellt. Mit dabei waren unter anderem die drei Landräte Christian Bernreiter (Deggendorf), Heinz Wölf (Regen) und Alfred Reisinger (Straubing-Bogen).
Mit Inkrafttreten des neuen Bayerischen Rettungsdienstgesetzes im vergangenen Jahr wurde der Ärztliche Leiter Rettungsdienst für alle Rettungszweckverbände verbindlich eingeführt. Die Hauptaufgabe des Ärztlichen Leiters Rettungsdienst besteht darin, im Zusammenwirken mit allen übrigen Beteiligten die Qualität rettungsdienstlicher Leistungen zu sichern und zu verbessern. Für das Verbandsgebiet des Zweckverbandes für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung (ZRF) wurde eine Arbeitsgruppe Ärztlicher Leiter Rettungsdienst, bestehend aus Medizinern aus dem Landkreisen Deggendorf und Regen sowie aus der Stadt Straubing und dem Landkreis Straubing-Bogen, ausgewählt.
Ein Ärztlicher Leiter Rettungsdienst muss mehrere Voraussetzungen mitbringen: Als Facharzt für Anästhesie, Chirurgie oder Allgemeinmedizin werden von ihm eine dreijährige Erfahrung im Notarztdienst, die regelmäßige Teilnahme am Notarztdienst, die Qualifikation zum Leitenden Notarzt, die erfolgreiche Teilnahme an der Eignungsbeurteilung und eine entspreche Qualifizierungsmaßnahme verlangt.
Alle drei Landräte lobten die Bereitschaft der Ärzte, diese Aufgabe wahrzunehmen, die ihnen zusätzliches Engagement abverlangen werde. Es sei keineswegs selbstverständlich, sich außerhalb des regulären Dienstes noch für diese zusätzliche und verantwortungsvolle Arbeit Zeit zu nehmen. Gerade bei größeren Unglücken mit einer größeren Anzahl Verletzter oder Kranker sei ein überdurchschnittliches Engagement erforderlich. – jh

 

Quelle: DZ – pnp vom 29.07.2010

 

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