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Stallung auf einem Einödhof brannte nieder - Großeinsatz der Feuerwehren konnte Wohnhaus schützen – Ein Leichtverletzter –

Stallung auf einem Einödhof brannte nieder -	Großeinsatz der Feuerwehren konnte Wohnhaus schützen – Ein Leichtverletzter –
Die Stallung aus Holz wurde trotz massivem Feuerwehreinsatz ein Raub der Flammen, aber Garage und Haus in unmittelbarer Nähe konnten glücklicherweise gerettet werden. (Fotos: ih)
Stallung auf einem Einödhof brannte nieder -	Großeinsatz der Feuerwehren konnte Wohnhaus schützen – Ein Leichtverletzter –
Dichte Rauchschwaden erschwerten den Einsatz, bei dem auch die Drehleiter der Stadt Roding (rechts im Bild) wertvolle Dienste leistete. (Fotos: ih)
Stallung auf einem Einödhof brannte nieder -	Großeinsatz der Feuerwehren konnte Wohnhaus schützen – Ein Leichtverletzter –
Nur mit schwerem Atemschutz konnte man zum dichten Rauchnebel vordringen. (Fotos: ih)

24.02.2011 - Schönstein, Lkr. Straubing-Bogen. (ih) Zu einem Brand in einer Stallung kam es am Donnerstagvormittag in der Gemeinde Stallwang. In der Nähe der Ortschaft Schönstein brannte eine Stallung im Einödhof Buchet 1 vollständig nieder. In der Stallung waren keine Tiere, sondern überwiegend Heu, Stroh und Kleingeräte gelagert. Feuerwehr und Rettungsdienst wurden um 10.03 Uhr von der Integrierten Leitstelle Straubing (ILS) über den Brand der Stallung alarmiert, ebenso erhielt die Polizeiinspektion Bogen Meldung. Die Bewohner des Hauses waren auf den Brand durch die starke Rauchentwicklung aufmerksam geworden. Eigene Löschversuche nach dem Absetzen des Notrufes blieben vergebens, da der Brand bereits zu weit fortgeschritten war. „Als wir am Einsatzort eintrafen, stand die überwiegend aus Holz gebaute Stallung im Vollbrand und es herrschte enorme Rauchentwicklung“ berichtet der örtliche Einsatzleiter Thomas Fuchs, erster Kommandant der Feuerwehr Stallwang. Auch den übrigen Feuerwehren zeigten dicke Rauchschwaden quasi den Anfahrtsweg. Mit fünf wasserführenden Feuerwehrfahrzeugen aus Stallwang, Wiesenfelden und Konzell begannen die Einsatzkräfte mit den Löscharbeiten, wobei der Schutz des sehr nahe angrenzenden Wohnhauses im Vordergrund stand. Zahlreiche Träger des schweren Atemschutzes wurden eingesetzt. Durch die Feuerwehren Schönstein, Wetzelsberg, Loitzendorf, Haunkenzell und Zinzenzell wurde die Wasserversorgung mit zwei B Leitungen aus einem rund 400 Meter entfernten Dorfweiher in Schönstein aufgebaut und mit vier Pumpen in Betrieb genommen. In grenzüberschreitender Zusammenarbeit kam die Feuerwehr der Stadt Roding mit der Drehleiter zur Mithilfe. „Es war eine sehr gute und gezielte Zusammenarbeit unter allen Feuerwehren. Das Wohnhaus und die Garage konnten vollständig erhalten werden“ betonte Kreisbrandinspektor Manfred Sussbauer, der ebenso wie Kreisbrandmeister Hans Fuchs als Feuerwehrführungskraft des Landkreises  vor Ort war. Der Rettungsdienst übernahm eine leichtverletzte Person mit Rauchvergiftung.  Als Einsatzleiter war Herr Halfar mit je einem Rettungswagen des BRK Stallwang und Viechtach, einem Notarzt aus Viechtach sowie den „Helfern vor Ort“ aus Wiesenfelden am Einsatzort. Einen ersten Überblick verschafften sich Polizeibeamte der Inspektion Bogen, die zur weiteren Ermittlung der Brandursache und Sachbearbeitung an die Kripo übergab. Ersten vorsichtigen Schätzungen nach wird der Brandschaden mit rund 50.000,-- Euro beziffert.

 

Quelle: Irmgard Hilmer

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