Sie sind hier: Startseite » Aktuelles » Aktuelle Berichte » Brand auf dem ehemaligen Ziegeleigelände
 

Brand auf dem ehemaligen Ziegeleigelände

Brand auf dem ehemaligen Ziegeleigelände
Die ehemalige Ziegelei stand lichterloh in Flammen. (Foto: DONAU TV)
Brand auf dem ehemaligen Ziegeleigelände
Großbrand einer ehemaliegen Ziegelei in Straubing. (Foto: Ulli Scharrer)
Brand auf dem ehemaligen Ziegeleigelände
Großbrand einer ehemaliegen Ziegelei in Straubing. (Foto: Ulli Scharrer)

21.04.2011 - Straubing. (su) "B5 - Brand ausgedehntes Gebäude" lautete die Alarmmeldung der Integrierten Leitstelle Straubing! Großeinsatz für 186 Feuerwehrler! Die Löschzüge der Feuerwehr Straubing rückten komplett aus (106 Mann), unterstützt von zahlreichen Wehren aus dem Landkreis (80). Kein Wunder, die Rauchsäule der brennenden Ziegelei Mayr sah man "bis Plattling". Das große leerstehende Gebäude brannte bis auf die Grundmauern nieder. "Wir gehen von Brandstiftung aus", attestierte Polizeisprecher Michael Emmer noch vor Ort.

 

Der Brandausbruch deutet darauf hin und auch in Nachbargebäuden des großen Geländes fanden sich Brandbeschleuniger, die anscheinend nicht gezündet wurden. Die Polizei stellte noch während der umfangreichen Löscharbeiten mehrere Personen am Gelände und nahm ihre Personalien auf. Menschen wurden bei dem Brand nicht verletzt. Der Sachschaden wird von der Polzei "gering" geschätzt, da das Gebäude für Bauarbeiten abgerissen werden sollte -- was bei den zahlreichen Schaulustigen zu Spekulationen "à la heißer Abriss" führte.


Stadtbrandrat Rainer Heimann, der den Einsatz leitete, machte deutlich, dass er bereits im Vorfeld immer wieder den Brandschutz in dem leerstehenden Gebäude, das ohne Probleme zugänglich war, bemängelt hatte.


Die Polizei selber, genauer der kriminaltechnische Dauerdienst, "der in der Nachbarschaft zu tun hatte", alarmierte als erste am Donnerstag um 17.50 Uhr die Feuerwehr wegen starken Rauchs. Zu Beginn der Löscharbeiten konnte sich niemand dem Brandherd nähern. Noch 200 Meter entfernt war die Hitze zu stark dafür. Die Feuerwehr ließ das Gebäude kontrolliert abbrennen und verhinderte ein Übergreifen der Flammen auf Nachbargebäude. 


Von Straubing waren alle Löschzüge im Einsatz, auch die Reserve wurde später eingesetzt. Zusätzlich wurden zahlreiche Wehren des Landkreises alarmiert, da man sich bei den Löscharbeiten auf diese Weise abwechseln konnte und lange Schlauchleitungen bis zur Gabelsberger und Regensburger Straße gelegt werden mussten. Per Lastwagen wurden zum Beispiel Kisten mit Schläuchen aus Bogen angeliefert. Das THW war mit 22 Mann, Malteser Hilfsdienst und BRK mit 28 Rettungskräften für Unterstützung ebenfalls vor Ort.

 

 

 

 

Quelle: Straubinger Tagblatt / DonauTV

Artikelaktionen