Meldeempfänger für die Leitenden Notärzte
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(v.l.) Leitstellenleiter Gerhard Kleeberger, Leitender Notarzt Dr. Karsten Knöbel und Helmut Steinbauer, Geschäftsführer des Zweckverbandes für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung
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Dezember 2008 - Stellvertretend für die Leitenden Notärzte des gesamten Verbandsgebietes des Zweckverbandes für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Straubing wurde an den Notarzt Dr. Karsten Knöbel gestern in der Rettungsleitstelle Straubing ein neuer Meldeempfänger übergeben. Die zukünftige Alarmierung der Leitenden Notärzte über Meldeempfänger bedeutet für den Disponenten in der Rettungsleitstelle eine erhebliche Erleichterung und Zeitersparnis bei der Einsatzabwicklung und trägt dazu bei, dass den betroffenen Menschen schnellstmöglich geholfen werden kann.
Bei der Übergabe begrüßte Herr Dr. Knöbel ausdrücklich diese sinnvolle Maßnahme des Zweckverbandes und betonte, dass damit das ohnehin schon sehr hohe Niveau des Rettungswesens im Verbandsgebiet weiter verbessert wird. Aufgabe des Leitenden Notarztes im Rahmen der Sanitätseinsatzleitung ist es, bei Schadensereignissen mit einer größeren Anzahl Verletzter oder Kranker, den Einsatz der zur Verfügung stehenden Kräfte des Rettungs- und Sanitätsdienstes zu leiten und zu koordinieren. Der Leitende Notarzt übernimmt dabei vordergründig Leitungsaufgaben im medizinischen Bereich. Wie schnell eine solche Situation eintreten kann, zeigte sich zuletzt wieder bei einem Schulbusunfall Anfang Dezember in der Nähe von Leiblfing (Landkreis Straubing-Bogen).
Insgesamt wurden für neun Leitende Notärzte in der Region Meldeempfänger beschafft. Die Kosten in Höhe von rund 3.500 Euro werden von den Verbandsmitgliedern, den Landkreisen Deggendorf, Regen, Straubing-Bogen und der Stadt Straubing, getragen.

