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ADAC-Wasserrettung mit "Christoph 15" am Wolf-Weiher Parkstetten

ADAC-Wasserrettung mit "Christoph 15" am Wolf-Weiher Parkstetten
Eine ertrinkende Person in einem Gewässer - dieser Ernstfall wurde am Freitagnachmittag, 28. Mai, im Wolf-Weiher bei Parkstetten geprobt. (Foto: Michael Pammer)

28.05.2010 - Parkstetten, Lkr. Straubing-Bogen. "Eins hoch, fünf vor, die Schlinge geht runter." Der Unterarm von Pilot Stephan Wanner ist so angespannt, dass die Venen hervortreten. "Jo", seine kurze Antwort. Ganz ruhig befolgt er die stichpunktartigen Anweisungen des Rettungsassistenten, der an der offenen Tür des Hubschraubers sitzt. Das Rotieren der Propeler brummt ohrenbetäubend. "Christoph 15 Straubing" steht über dem Wolf-Weiher, es ruckelt kurz. "Der Ertrinkende ist in der Schlinge", gibt der Assistent Bescheid. Den Einbruch ins Eis, Ertrinken oder auch Bewusstlosigkeit beim Schwimmen - all das simulierte der ADAC zusammen mit den Wasserwachten Parkstetten, Straubing und Metten am Freitagnachmittag bei seiner Wasserrettungsübung mit dem Hubschrauber "Christoph 15 Straubing".

Die Propeller beginnen sich langsam zu bewegen, beschleunigen und der gelbe Hubschrauber hebt kerzengerade in die Luft ab. Der Sand des Strandes fliegt den Zuschauern um die Ohren. Alle halten die Hände an Augen und Ohren, man versteht das eigene Wort nicht mehr. Wanner lenkt sein Fahrzeug nach rechts und nimmt Kurs auf den Wolfweiher. Im Wasser blitzt ein gelber Helm. Winzigkleine Arme fuchteln im Wasser. Der "Ertrinkende" sieht von oben wie eine Ameise aus. Starke Wellen ziehen auf dem Weiher, Christoph 15 geht mit der Rettungsschlinge Zentimeter für Zentimeter über dem Wasser nach unten. "Das verlangt schon Gefühl."

Quelle: idowa.de

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